Reisejournal
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03.10 Von Swaziland nach Hluhluwe

Nachdem wir die letzten Tage immer früh aufstehen mussten, hatten wir uns am Abend vorgenommen, endlich mal lang auszuschlafen. Leider sind wir schon um Hotel Royal Swazi 8:30 Uhr so wach, dass wir beschließen den Swimming Pool zu nutzen. Danach gehen wir ausgiebig frühstücken und fahren dann so gegen 11:00 Uhr weiter. Da Lila Mimosen auf der Fahrt nach Hluhluwe uns weder das Hotel noch Swaziland sonderlich gefallen hat, beschließen wir möglichst schnell wieder südafrikanischen Boden unter die Räder zu bekommen. Der Grenzübertritt nach Südafrika verläuft einfacher, so dass wir schon um 15:30 Uhr in der Lodge in Hluhluwe ankommen. Vorher hatten wir noch auf einer Bank in Hluhluwe endlich mal wieder ein paar der Traveller Cheques eingetauscht. Die Bank ist von außen mehr gesichert als die Bundesbank in Frankfurt und innen hat man dann wieder das Gefühl irgendwo und überall in Europa oder den USA zu sein. Ganz normal angezogenes Personal, wie überall auf der Welt. Alles sehr gewöhnungsbedürftig. Und dann geht man vor die Tür und sieht in den Ortschaften überall nur diese erbärmlichen Hütten und Häuser. Ich frage mich ständig: Wo wohnen diese Menschen, die hier so normal in der Bank arbeiten. Wo sind ihre Familien, wenn man draußen vor der Banktür nur Chaos und Armut sieht? Büffel, Zebra und Antilopen Die Lodge ist sehr nett. Wir genießen einen Tee/Kaffee auf der Terrasse und den Blick auf die Lodge eigenen Büffel, das Zebra und die Antilopen. Danach begeben wir uns noch fix auf den hauseigenen Birdtrail. Leider sind kaum Vögel zu sehen, dafür haben wir immer das ungute Gefühl im Nacken, dass uns nach der nächsten Biegung eines der zuvor genannten Tiere gegenübersteht. Wir beenden den Trail deshalb etwas unentspannt, gehen zurück zu unserem Bungalow und dann mal wieder etwa verfrüht zum Abendessen in der Lodge, da die Außenlampe auf der Terrasse nicht funktioniert und wir somit zur Untätigkeit verdammt sind. Elektroarbeiten an der Lodge Auch der zur Hilfe gerufene Lodgeangestellte kann nicht helfen (am Ende versucht Achim die Reparatur und der Angestellte hält lediglich die von mir organisierte Kerze :-). Das Essen ist sehr gut, nur leider viel zu früh vorbei, so dass wir schon wieder sehr zeitig im Bett liegen, da es nun auch noch zu regnen angefangen hat und somit draußen doch sehr ungemütlich ist.

 
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