Reisejournal
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12.10 Auf nach Capetown

Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen;     
wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.     
Johann Wolfgang von Goethe

California Dreamboy ;-) Auf der Strandsuche Um den Stress beim Frühstück zu minimieren, gehen wir heute später Frühstücken. Das scheint der Landlady aber auch nicht recht zu sein. Wahrscheinlich sind ihr gar keine Gäste recht, nur das Geld ;-). Wir bewegen uns an der Küste entlang Richtung Kapstadt. Ein klasse Tag. Von jetzt auf nix steigt das Thermometer auf 30 °C und an einem Strandstück - an dem noch mehr Leute baden - hüpft Achim noch mal in den Atlantik. Als das Wetter schlechter wird, machen wir uns wieder auf. Am Straßenrand Grillplätze, die über und über mit grillenden Südafrikanern besucht sind. Da es noch recht früh ist, entscheiden wir uns einen Umweg über Franschhoek zu fahren, um da auch was zu essen. Wir fahren einen Pass hoch und stellen fest, dass je höher wir fahren die Außentemperatur steigt, so dass wir am Ende 32°C haben. In Franschhoek – welches im Talkessel liegt – haben wir dann nur noch 28°C. Wir essen kurz was und weiter geht es über Stellenbosch nach Kapstadt. Hier fahren wir durch einen heftigen Regenschauer, Temperatursturz auf 19°C, aber als wir in Kapstadt ankommen (50 Km später) sind wir schon wieder bei 25 °C. Ein seltsames Land, dass nicht nur alle 100 Km seine Landschaft komplett ändert, sondern auch Temperatursprünge von 10°C und mehr hinbekommt. Kurz vor der Dunkelheit kommen wir in Jogis Appartement an und hoffen auf gutes Wetter in den nächsten Tagen, damit wir den Tafelberg in voller Größe bewundern können.

 
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